Nachhaltigkeit

Herwe und die Verwendung von Kunststoff- verpackungen

Wir gehen voran

Wir alle sind gefordert unseren Planeten auch für die zukünftigen Generationen lebenswert zu erhalten.

Dazu gehört vor allem der sparsame Umgang mit vorhandenen Ressourcen. Wir bei Herwe legen daher großen Wert auf die Nachhaltigkeit unserer Verpackungen.

Das Ergebnis ist der HERWE GREEN:pack

UNSERE NEUE RECYCLING-VERPACKUNG

Ihre Haut in guten Händen.

Mit welchen Materialien können wir eine Verpackung für Ihren angestrebten Zweck so gestalten, dass sie unter Einsatz eines möglichst hohen Anteils von Sekundärrohstoffen und bei gleichzeitiger Erfüllung ihrer Grundfunktionen eine möglichst hohe Recyclingfähigkeit und somit Wiederverwertbarkeit gewährleistet?

Für uns als junges und innovatives Unternehmen des kosmetischen Arbeitsschutzes und der Hygieneanwendung spielt genau diese Kernfrage eine große Rolle.

DAS ZEICHNET UNSEREN
HERWE GREEN:pack AUS

Bei unserer neuen Recyclingverpackung haben wir versucht, möglichst viele Nachhaltigkeitsaspekte zu berücksichtigen.

Mindestens 50% PCR-Recyclingmaterial

Bei der Herstellung unserer GREEN:pack Verpackungen verwenden wir so viel recyceltes PCR-Material wie jeweils technisch aktuell möglich ist. Und das garantiert zu mindestens 50 Prozent.

Recyclingfähigkeit Verpackung > 90 %

Unsere innovative HERWE GREEN:pack Verpackungen sind so gestaltet, das sie sich mechanisch problemlos wiederverwerten lassen (Design to Recycling).

Zertifizierte Recyclingfähigkeit

Vom unabhängigen Institut cyclos-HTP haben wir unsere Verpackungen hinsichtlich ihrer Recyclingfähigkeit prüfen und zertifizieren lassen. Somit tragen wir ein Zertifikat für den erfolgreichen Beitrag an einer funktionierenden Kreislaufwirtschaft.

100 % ungefärbter Kunststoff

Unsere Verpackungen bestehen zu 100% aus ungefärbtem Kunststoff. Dadurch können nach der Wiederaufbereitung unserer Verpackungen erneut hochwertige Kunststoffprodukte hergestellt werden.

Minimale Farbintensität bei Produktkennzeichnung

Auch bei der Produktkennzeichnung auf unseren Etiketten verzichten wir auf so viel Farbe wie möglich. Grund ist auch hier, dass nach der Verwertung ein möglichst farbneutrales Kunststoffgranulat für hochwertige Anwendungen erzielt werden soll.

Flasche leer – was
kommt dann?

Verpackungsmüll ist Wertstoff

Der Grundgedanke des Recyclings

18,9 Millionen Tonnen Verpackungsmüll. Laut Umweltbundesamt ist das die Bilanz allein für Deutschland im Jahr 2018. Von Müll zu sprechen ist allerdings grundlegend falsch. Denn es handelt sich um wertvolle Ressourcen (Wertstoffe), die recycelt und somit wiederverwendet werden können.

Recycling bedeutet nichts anderes als „die Wiederverwertung oder Wiederaufbereitung von Abfällen“. Die Wertstoffe Papier, Pappe, Karton (PPK), Glas, Holz und Kunststoff können größtenteils recycelt werden.

KUNSTSTOFFE WERKSTOFFLICH
VERWERTEN

Die Art und Weise der Verwertung ist entscheidend!

Papier, Glas und Metalle werden schon seit langem recht erfolgreich recycelt. Bei Kunststoffen gestaltet sich die Verwertung schwieriger. Es gibt über 200 verschiedene Kunststoffarten. Die bekanntesten sind Polyethylen (PE), Polypropylen (PP) und Polyethylenterephtalat (PET). Im Verpackungsbereich werden diese Kunststoffe oft auch in Kombinationen eingesetzt.

Das optimal anzustrebende Ziel beim Recycling ist die größtmögliche Wiedergewinnung der ursprünglich eingesetzten Rohstoffe, um diese dann erneut als hochwertige Ausgangsmaterialien (Sekundärrohstoffe) für neue Produkte in den Wertstoffkreislauf einbringen zu können. Zweifelsohne ist dabei die energetische Verwertung (Verbrennung) die schlechteste aller möglichen Varianten. Der Königsweg der Verwertung ist die werkstoffliche Verwertung. Bei der werkstofflichen Verwertung werden die verwendeten Stoffe chemisch nicht verändert. Der Wertstoff wird aufbereitet, gereinigt und nach Sorten getrennt. Je reiner und höherwertiger diese Sorten sind, desto höherwertige Produkte kann man daraus wieder herstellen.

VERPACKUNGSMATERIAL

„Fluch und Segen“ des Plastiks

Aufgrund seiner Eigenschaften ist Kunststoff ein sehr beliebtes Verpackungsmaterial. Die Vor- und Nachteile zeigen sehr anschaulich, dass manche Vorteile von Kunststoff gleichzeitig auch seine Nachteile sind. Je nach Situation und Anwendung muss abgewogen werden was für Mensch und Umwelt das Beste ist. Dies zu bewerten ist aber nicht immer ganz einfach.

Fazit

Mit dem GREEN:pack haben wir einen großen Schritt gemacht! Seien sie versichert - das Thema wird weiter vorangetrieben.

In Kürze werden weitere Herwe Produktlinien auf den GREEN:pack umgestellt.

Aber am wichtigsten ist das sie sich ihr eigenes Bild machen. Beschäftigen sie sich intensiv mit dem Thema der Kreislaufwirtschaft und Nachhaltigkeit. Die Bedeutung ist nicht hoch genug einzuschätzen.

Tipps und Umgang mit Verpackungen

MÜLL RICHTIG TRENNEN

Wie funktioniert richtige Mülltrennung in Deutschland? Um Ihren Hausmüll zu trennen, stehen Ihnen zuhause verschiedene Mülltonnen zur Verfügung. Doch nicht alle Abfälle können so entsorgt werden. Hier erfahren Sie alles zur Mülltrennung:

Begriffserklärungen

  • Nachhaltigkeit
    Nachhaltigkeit betrifft alle Bereiche unseres Lebens und Wirtschaftens. Bezogen auf die ökologische Perspektive kann man sagen, dass Nachhaltigkeit auf die Verantwortung abzielt, achtsam mit den vorhandenen Ressourcen umzugehen, damit sie langfristig erhalten bleiben. Nachhaltigkeit ist eine Aufgabe der gesamten Gesellschaft. Wir sollten uns alle so verhalten, dass alle Lebewesen auch in Zukunft gut auf unserem Planeten leben können.
  • Recycling
    Recycling im Sinne des deutschen Kreislaufwirtschaftsgesetztes (KrWG) ist jedes Verwertungsverfahren, durch das Abfälle zu Erzeugnissen, Materialien oder Stoffen entweder für den ursprünglichen Zweck oder für andere Zwecke aufbereitet werden . Die so produzierten Stoffe werden als Rezyklat oder Regenerat bezeichnet.
  • Recyclingfähigkeit
    Eignung eines Erzeugnisses, die im Rahmen etablierter Erfassungs- und Verwertungsstrukturen zur Schließung von Stoffkreisläufen beiträgt. Gerade für Verpackungen gilt:

    „Recyclingfähigkeit ist die individuelle graduelle Eignung einer Verpackung oder eines Erzeugnisses, in der Nachgebrauchsphase tatsächlich materialidentische Neuware zu substituieren“; „tatsächlich“ meint hierbei, dass Erfassungs- und Verwertungsstrukturen im industriellen Maßstab die Voraussetzung bilden. (cyclos-HTP 2019)
  • PIR (Post-Industrial Recycling)
    Beim Post-Industrial-Recycling von Kunststoff werden Abfälle verwertet, die während der Herstellung oder Verarbeitung eines Kunststoffes anfallen. Sie haben den Vorteil meist sortenrein zu sein. Beim Wiedereinsatz dieser Materialien können also Ineffizienzen bei der Produktion und Abfälle reduziert werden. Die Sammlung und Weiterverwendung ist relativ einfach. Weil diese PIR Materialien aber noch nicht in Verpackungen oder Produkten enthalten waren, wird die Auslobung gegenüber Verbrauchern als „Recyclingmaterial“ von einigen Interessentengruppen als irreführend angesehen.
  • PCR (Post Consumer Recycling)
    Beim Post-Consumer-Recycling werden Verpackungsabfälle verwertet, die vom Endverbraucher genutzt wurden und anschließend in den Recycling-Kreislauf gelangen. Im Jahre 2019 waren das insgesamt rund 5,4 Millionen Tonnen. 60 Prozent aller Post-Consumer-Abfälle sind Verpackungsmüll. Das Recycling von PCR Materialien ist erheblich anspruchsvoller als das PIR und hat zum Ziel wertvolle Ressourcen für den Stoffkreislauf zurück zu gewinnen.

    Der Wiedereinsatz von Post-Consumer-Rezyklat bei der gesamten Kunststoffproduktion ist aktuell noch sehr gering.
  • Kreislaufwirtschaft
    Die Kreislaufwirtschaft ist ein Modell der Produktion und des Verbrauchs, bei dem bestehende Materialien und Produkte so lange wie möglich geteilt, geleast, wiederverwendet, repariert, aufgearbeitet und recycelt werden. Auf diese Weise wird der Lebenszyklus der Produkte verlängert.

    In der Praxis bedeutet dies, dass Abfälle auf ein Minimum reduziert werden. Nachdem ein Produkt das Ende seiner Lebensdauer erreicht hat, verbleiben die Ressourcen und Materialien so weit wie möglich in der Wirtschaft. Sie werden also immer wieder produktiv weiterverwendet, um weiterhin Wertschöpfung zu generieren.

    Die Kreislaufwirtschaft steht im Gegensatz zum traditionellen, linearen Wirtschaftsmodell ("Wegwerfwirtschaft")